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Häufige Fragen

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1. Welche neuen Angebote sind mit dem neuen Konzept geplant?

Im Konzept ist neben den neuen Bahnen auch die Erweiterung des Kinderparkes im Winter und im Sommer auf der Hannigalp geplant. Zudem soll das Wannihorn wieder durch eine Sesselbahn mit einem erweiterten und beschneibaren Pistenangebot  erschlossen  werden. Mit dem Ausbau der Stafelbar soll das Angebot auch kulinarisch erweitert werden.

 2. Wann soll die Gondelbahn aufs Hannig neu gebaut werden?

Bis am 15. Oktober 2010 konnte neues Eigenkapital in der Höhe von CHF 9 Mio beschafft werden, so wird mit dem Bau im Sommer 2011 begonnen wurde. Die Inbetriebnahme würde im Dezember 2011 erfolgen.

 3. Warum braucht es eine neue Gondelbahn aufs Hannig? Kann sie nicht renoviert werden?

Es existieren noch drei Gondelbahn des Typs „Grächen-Hannialp“ in der Schweiz. Zwei davon stehen in Grächen. Eine Renovation dieser Anlage würde sehr teuer zu stehen kommen, da die Ersatzteile einzeln angefertigt werden müssen. Mit der bestehenden Motorleistung kann die Frequenz nicht erhöht werden. Zudem wäre bei einer Renovation eine längerfristige Betriebssicherheit nicht gewährleistet. Aus diesem Grunde drängt sich unbedingt ein Neubau auf.

 4. Wie wird der Umwelt Rechnung getragen?

Beim Ausbau werden wir alles daran setzen, dass der Natur Sorge getragen wird. Wir wissen, wie sensibel die Umwelt in den Bergen ist und werden besorgt sein, diese so zu erhalten, dass die Gäste sie auch in Zukunft authentisch erleben können. Umwelt-Spezialbüros werden unsere Arbeiten begleiten. 

5. Aus welchem Grund wird die Bahn aufs Seetalhorn abgerissen?

Die Gondelbahn kann  aufgrund der Permafrostprobleme im oberen Teil nicht mehr saniert werden. Die Frequenzen der Gondelbahn Grächen liegen zudem  im Verhältnis zur Gondelbahn Grächen-Hannigalp unter 10 Prozent. Diese Zahlen zeigen, dass diese Bahn nicht einem echten Bedürfnis der Gäste entspricht. Aus diesem Grunde rechtfertigt sich ein Neubau dieser Bahn mit Kosten über CHF 15 Mio nicht.

 6. Wann wird die Bahn aufs Seetalhorn abgerissen?

Die Betriebsbewilligung der Gondelbahn Grächen-Seetalhorn läuft am 31. August 2011 aus. Gemäss dem Terminplan wird die Gondelbahn im Sommer 2011 abgerissen. Aus diesem Grund muss spätestens im Sommer 2011 die Gondelbahn Grächen-Hannigalp ersetzt werden, um Transport-Engpässe zu verhindern.

7. Was passiert mit dem Restaurant Seetalhorn?

Heute wird das Trinkwasser und Abwasser des Bergrestaurantes Seetal mit der Gondelbahn transportiert. Eine Weiterführung des Restaurants in dieser Form wird nur noch schwer möglich sein. Expertisen haben gezeigt, dass alleine für die Lösung des Wasser/Abwassers Investitionen über CHF 500'00.- notwendig sind. Zudem muss auch kräftig die bestehende Bausubstanz renoviert werden. All diese Investitionen machen im Hintergrund der sich verschärfenden Permafrostproblem wenig Sinn. Mit dem Wegfall der Gondelbahn Grächen-Seetalhorn ist zudem der Materialtransport mit einem grossen Aufwand verbunden. Aus diesen Gründen hat der Verwaltungsrat beschlossen, künftig auf das Restaurant zu verzichten. 

 8. Gehen für Ski- und Snowboardfahrer Pisten verloren?

Nein. Das Skigebiet im Seetal soll mit dem heutigen Angebot erhalten bleiben. Es ist das grosse Anliegen der touristischen Unternehmung Grächen AG, das bestehende Angebot zu erhalten. Mit dem Ersatz des Skiliftes Wannihorn durch eine Sesselbahn Hannigalp-Wannihorn soll das Gebiet Wannihorn wie früher wieder erschlossen werden. Damit schaffen wir ein grösseres Angebot für Schneesportfreunde.

 9. Was passiert mit der Sesselbahn Plattja?

Im Sommer 2010 wurden verschiedene Expertisen über den Zustand der Sesselbahn Plattja gemacht. Die Resultate waren erfreulicherweise positiv, so dass wir bis im April 2015 diese Anlage weiterführen möchten. Das Bundesamt für Verkehr hat unerem Gesuch für die Verlängerung der Betriebs- und Konzessionsverlängerung bis im Jahre 2015 stattgegeben. 

 10. Wie sieht die zweite Etappe des Ausbauprojektes aus? Wie geht es weiter nach dem Bau der neuen Gondelbahn Grächen-Hannigalp?

Die zweite Etappe sieht der Ausbau im Gebiet Wannihorn vor. Damit könnten wir den Gästen einen echten Mehrwert bieten. Die Aussicht ist fantastisch, das Gelände sehr gut angelegt und nicht dem Permafrost ausgesetzt.
Mit dem starken Euro und den wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Europa und in der Schweiz haben sich aber die Rahmenbedingungen stark verändert. Der Verwaltungsrat wird im Herbst 2011 eine Neubeurteilung des Fahrplanes vornehmen und einen Plan für die Finanzierung der zweiten Etappe ausarbeiten. Eines ist wie immer klar: Investiert wird nur, wenn die Finanzierung gesichert ist. 

 11. Die Investitionen sind sehr winterlastig. Welches sind die Pläne für den Sommertourismus?

Erste Priorität haben die Investitionen ins Produkt, und dies nicht nur im Winter. Grächen will auch im Sommer zu einer attraktiven Destination werden. Wir wollen nächstens auf der Hannigalp den bestehenden Kinderpark sanieren und einen attraktiven Ausflugsort für Familien machen. Zudem arbeiten wir auch am Projekt der Freunde der Suonen mit, die vier Wasserleitungen in Grächen wieder herzustellen. Diese Suonen können auch touristisch– etwa als Genusswege – genutzt werden.

12. Sollen ausländische Grossinvestoren in Grächen einsteigen?

Es ist nicht die Strategie des Verwaltungsrates, die strategische Verantwortung an ausländische Grossinvestoren ohne Bezug zu Grächen abzugeben. Die erste Aktienkapitalerhöhung konnten wir dank der grossartigen Unterstützung der einheimischen Bevölkerung und des Gewerbes meistern. Wir möchten in einem zweiten Schritt auch die Zweitwohnungsbesitzer noch stärker einbinden.